Thommie Bayer
Fallers große Liebe
Was ist schlimmer: die Liebe seines Leben zu
verlieren oder sie nie zu besitzen? Der unergründliche Faller führt uns auf
eine geheimnisvolle Reise und sucht dabei die Antwort auf eine der
schwierigsten Fragen.
»Nehmen
Sie auch eine ganze Bibliothek?« Eines Tages steht Faller bei ihm im Laden.
Neugierig sieht sich der junge Antiquar Alexander Storz die Sammlung an, alles
Kostbarkeiten, Erstdrucke. Sie kommen ins Gespräch – und spontan unterbreitet
ihm Faller ein Angebot: »Begleiten Sie mich auf eine Reise. Sie fahren, ich
bezahle Sie.« Schon am nächsten Tag gleiten die beiden in einem dunkelgrünen
Jaguar dahin. Über das Ziel lässt ihn der unergründliche Faller im Dunkeln, und
Storz versucht ein Muster, eine Idee hinter den Orten zu erkennen, die sie
anfahren. Geht es hier um eine Schuld? Um Rache oder die Liebe? Je länger sie
unterwegs sind, je länger sie über das Leben und die Liebe reden, desto klarer
wird Alexander, dass er endlich Gewissheit über Agnes bekommen muss, seine
eigene große Liebe
Thommie Bayer,
geboren 1953 in Esslingen, studierte Malerei an der Kunstakademie in Stuttgart.
1985 veröffentlichte er seinen ersten Roman »Eine Überdosis Liebe«. 1993
wurde er mit dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet. Seine Romane »Spatz
in der Hand« und »Andrea und Marie« wurden fürs Fernsehen verfilmt. Daraufhin
erschienen die erfolgreichen Romane »Das Aquarium«, »Die gefährliche Frau«,
»Singvogel«, der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman »Eine kurze
Geschichte vom Glück«, »Aprilwetter«, »Die fohe Botschaft abgestaubt« und
zuletzt »Fallers große Liebe«.