Lukas Erler
Ölspur
Schrottreife
Tanker, Ölverschmutzung, Komplizen-Firmen, Balkankrieg – Lukas Erler verwebt
die wirtschaftlichen und ökologischen Katastrophen unserer Tage zu einem
rasanten Krimi.
Schwarzer Schlamm, dabei Kadaver, so weit das Auge reicht. An einem Morgen im
März 1989 beginnt für die Menschen am Prince William Sund eine neue
Zeitrechnung: die Zeit des Öls. Wenige Minuten nach Mitternacht ist der Tanker
Exxon Valdez havariert, und Tausende Tonnen Rohöl verwandeln die Küste von
Alaska in eine stinkende Todeszone.
Als zwanzig Jahre später die Hamburger Journalistin Helen Jonas unter
rätselhaften Umständen ums Leben kommt, glaubt ihr Freund Thomas Nyström nicht
an eine natürliche Todesursache. Zusammen mit der Schwester der Toten findet er
heraus, dass die Journalistin einem Umweltskandal auf der Spur war, der eine
gigantische Meeresverseuchung zur Folge hatte. Nyström und Jonas folgen der
Spur des Öls und bekommen es mit einem übermächtigen Gegner zu tun, der sie
gnadenlos in die Enge treibt.
Lukas Erler,
Jahrgang 1953, studierte Soziologie, Philosophie und Sozialgeschichte in
Marburg und absolvierte dort eine Ausbildung zum Logopäden. Er arbeitete als
Soziologe in der Stadtentwicklungsplanung und ist seit über zwanzig Jahren als
Logopäde in der neurologischen Rehabilitation tätig. Lukas Erler lebt mit
seiner Frau und zwei Söhnen in Nordhessen. Ölspur ist sein erster
Roman.