Alexandra Kui
Wiedergänger
Rache,
die im Tod nicht ruht: In ihrem virtuos komponierten Roman beschwört Alexandra
Kui böse Geister.
Lübeck,
1942. Ein Mann wird lebendig begraben –von seinen eigenen Kindern. Sechzig
Jahre später werden die Geschwister von ihrer Tat eingeholt, und nicht nur sie
müssen grausam dafür büßen. Kuis unerhört spannender Roman erzählt von der
Macht eines alten Fluchs und von einer Schuld, für die jede Generation mit dem
Tod bezahlen muss.
Nicht jeder, der verschwindet, wird vermisst. Als Tönges Engel, Sprengmeister
im Ruhestand, nach einem Streit mit der Verwandtschaft das Haus verlässt und
nicht mehr zurückkommt, kümmert das niemanden. Bis seine Enkeltochter und
Firmenerbin Liv anfängt, Fragen zu stellen. Alte Narben reißen auf. Hat jemand
aus der zerrütteten Lübecker Familie den schroffen Patriarchen beseitigt? Oder
hat sich Tönges Engel abgesetzt, um endlich den Geistern seiner Vergangenheit
die Stirn zu bieten? Livs Suche führt bis nach Island, wo Tönges’ Schwester
bereits auf sie wartet. Dort muss Liv nicht nur gegen Schnee und Eis, sondern
auch gegen einen angeblichen archaischen Fluch kämpfen.
Alexandra
Kui wurde 1973 in Buxtehude geboren. Sie studierte Soziologie in Hamburg und
arbeitete für verschiedene Tageszeitungen, bevor sie ihren ersten Kriminalroman
schrieb. Heute lebt sie als Autorin, Musikerin und Journalistin auf der Geest
bei Hamburg. Zuletzt erschien 2008 bei Hoffmann und Campe ihr gefeierter Roman Blaufeuer.