Christian Mähr
Alles Fleisch ist Gras
Durch einen
Sturz über die Stiege stirbt Roland Mathis, der widerwärtige Schnüffler, der
Anton Galba und seiner Angestellten Helga auf die Schliche gekommen war und sie
mit ihrem Verhältnis erpresst hatte. In Panik lässt Galba, Leiter der
Abwasserreinigungsanlage Dornbirn, die Leiche im Häcksler verschwinden. Bald
darauf taucht Nathanael Weiß auf, der Polizist, der den Todesfall untersuchen
soll.
Weiß verdächtigt Galba von Anfang an. Allerdings gibt es auch in seinem Umfeld
jemanden, den er gerne loswerden würde: Ludwig Stadler, reich und gewalttätig,
für den ihn seine Frau Adele verlassen hat – was liegt näher, als auch ihn
verschwinden zu lassen?
Galba sieht keinen Ausweg und macht mit, in der Hoffnung, dass die Sache damit
erledigt ist. Doch für Weiß ist das erst der Anfang: Es gilt, Schädlinge der
Gesellschaft zu entlarven und auszurotten. Mitarbeiter für dieses ehrenwerte
Unternehmen zu finden, ist nicht schwer – und wenn sie nicht gestorben sind, so
morden sie noch heute.
Christian Mähr wurde 1952 in Nofels bei Feldkirch (Vorarlberg) geboren. Er ist
Bienenzüchter, Doktor der Chemie und lebt als Schriftsteller und Publizist in
Dornbirn.