Helena Marten
Die Porzellanmalerin
>Meißen,
1750: Friederike will Porzellanmalerin werden – gegen den Willen der Eltern,
die die Zwanzigjährige verheiraten wollen. Sie flüchtet an die Manufaktur in
Höchst, um dort, als Mann verkleidet, ihren Traum zu verwirklichen. Ein
riskanter Plan, der durch den Italiener Giovanni zu scheitern droht. Die Eltern
drängen Friederike zur Heirat, doch die Zwanzigjährige will ihren großen Traum verwirklichen
und Porzellanmalerin werden. In Männerkleidern, hoch zu Ross, flieht sie aus
ihrer Geburtsstadt, um in der neu gegründeten Manufaktur von Höchst am Main ihr
Glück zu versuchen. Die Bekanntschaft mit dem ebenso attraktiven wie
undurchsichtigen Giovanni Ludovico Bianconi und ein schwerer Raubüberfall
drohen ihre Pläne noch während der Reise zu durchkreuzen, doch dank der Hilfe
eines unbekannten Reiters erreicht sie schließlich ihr Ziel. Als »Friedrich
Christian Rütgers« genießt sie schon bald das volle Vertrauen des Höchster
Manufakturdirektors und trifft auch ihren Lebensretter wieder, dem sie sich
tief verbunden fühlt. Als sie befürchten muss, ihre Maskierung könnte
auffliegen, kommt ihr der Auftrag von Direktor Benckgraff wie gerufen, in der Porzellanmanufaktur
des französischen Königs das Geheimnis des »bleu lapis« zu ergründen. Auf einem
Ball im Schloss der berühmten Madame de Pompadour bringt eine geheimnisvolle
Begegnung Friederikes Leben an den alles entscheidenden Wendepunkt.
Eine starke, unkonventionelle junge Frau nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand
und kämpft um die Erfüllung ihres Lebenstraums.
Helena Marten ist ein Pseudonym, hinter dem sich zwei Autorinnen verbergen. Beide
leben in Frankfurt und sind in der Verlagsbranche tätig. Die Porzellanmalerin ist ihr erstes gemeinsam verfasstes Buch, sie
arbeiten bereits an ihrem zweiten Roman.