Matt Beynon Rees

Der Tote von Nablus

»Genau recherchiert, erschütternd in den wenig bekannten Details des Alltagslebens.« Tobias Gohlis, Die Zeit
»Spannend zu lesen und unglaublich informativ über eine Region, die uns alle in Atem hält.« Ulrike Sárkány, NDR
»Wer wirklich etwas über das Leben in den palästinensischen Gebieten lernen will, soll unbedingt zu Rees greifen.« Andreas Ammer, Deutschlandfunk

Als Omar Jussuf und seine Familie zur Hochzeitsfeier eines Freundes, des Polizisten Sami Jaffari, nach Nablus kommen, beginnt der Ärger. Eine wertvolle alte Schriftrolle der Samaritaner, einer uralten religiösen Minderheit in Nablus, ist gestohlen worden. Sami beteiligt Omar Jussuf an den Nachforschungen, denn er weiß, dass sich der Geschichtslehrer
für die Hintergründe interessiert. Die Schriftrolle taucht plötzlich wieder auf, kurze Zeit später findet man allerdings die Leiche eines jungen Mannes auf dem Berg, auf dem einst der Tempel der Samaritaner gestanden haben soll. Der Tote hatte für Jassir Arafat gearbeitet und das Budget des früheren palästinensischen Präsidenten verwaltet. Nun sucht nicht nur die Weltbank nach verschwundenen 300 Millionen Dollar. Die Polizei will aus Angst nicht ernsthaft ermitteln, aber Omar Jussuf weiß, dass alle Hilfsgelder an Palästina eingefroren werden, wenn das verschwundene Geld nicht wieder auftaucht. Und er hat nur ein paar Tage Zeit ...

Matt Beynon Rees wurde 1963 in South Wales geboren. Er war lange Jerusalemer Bürochef des "Time Magazine", für das er weiterhin schreibt. Er spricht u. a. Arabisch und Hebräisch.