Ulrich Ritzel

Ulrich Ritzel

Beifang

»Berndorf, knorriger Held der meisten Ritzel-Romane, ist Romantiker und Skeptiker und daher ein klasse Detektiv. … Ulrich Ritzel gehört zu den Autoren, die trotz dichter und komplexer Erzählweise ihren Figuren Luft lassen – und damit ihren Lesern die Möglichkeit, zu staunen.« Die Zeit »... es gibt noch eine Menge Gründe mehr, die für diesen meisterhaften Kriminalroman sprechen« Focus

Der ausgediente Kriminalbeamte Hans Berndorf bekommt den Auftrag, private Ermittlungen zu dem Mord an einer jungen Frau zu führen, deren Ehemann als anscheinend bereits überführter Täter in Ulm vor Gericht steht. Doch als Berndorf eintrifft, ist sein Auftraggeber - der Verteidiger des Angeklagten - tot, auf dem Hauptbahnhof von einem Güterzug überrollt. Hat er Selbstmord begangen oder ist er vor den Zug gestoßen worden? Das ist nicht die einzige Frage, vor der Berndorf steht. Vor seinem Tod war der Anwalt wiederholt in heftige Auseinandersetzungen mit dem Vorsitzenden Richter geraten, weil ein seiner Ansicht nach für das Verfahren entscheidendes Beweisstück spurlos verschwunden war: ein Schmuck, den die ermordete junge Frau getragen hatte. Dieser Schmuck - eine Goldkette mit einem breiten Ring, auf dem in Miniatur das biblische Motiv des Sündenfalls eingearbeitet war - führt Berndorf weit über seinen ursprünglichen Auftrag hinaus ...

Ulrich Ritzel, geboren 1940, war nach dem Jurastudium 35 Jahre für verschiedene Zeitungen auch als Gerichtreporter tätig. 1981 wurde er mit dem begehrten Wächter-Preis ausgezeichnet, 2001 für "Schwemmholz" mit dem Deutschen Krimi-Preis. "Der Hund des Propheten" wurde mit dem Burgdorfer Krimi-Preis ausgezeichnet.