Frank Schulz
Mehr Liebe. Heikle Geschichten
„Grandios hat Schulz sein bei Marie von Ebner-Eschenbach geborgtes, abgründig kluges
Motto 'Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen‘ eingelöst;
er gönnt sie ihnen und sieht ihnen die Schwäche nach. Und wenn man liest, wie
und warum er das tut, dann hat man doch wahrhaftig Tränen in den Augen: vor
Lachen, vor Weinen und am Ende bloß noch vor Dankbarkeit.“ Edo
Reents, FAZ
„Seine aktuellen Liebesgeschichten sind geradezu sensationell sinnlich …
Schulz kann einfach wahnsinnig gut erzählen. Da ist kein Wort zu viel, kein Ton
ist falsch, es ist fast immer sehr, sehr lustig, was er erzählt, selbst wenn es
sehr sehr traurig ist … Es ist einer der Glücksmomente in den Büchern der
deutschen Literatur dieses Frühjahrs.“
Volker Weidermann
"Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen“ (Marie von
Ebner-Eschenbach). Als Frank Schulz vor zehn Jahren auf diesen frappierenden
Aphorismus stieß, begann er Erzählungen zu verfassen, die ihn in allen Facetten
beleuchten. Verschiedenste Erzählformen – Kurzgeschichte, Novelle, Miniatur,
Collage – und die Figuren entstammen verschiedensten Altersklassen und sozialen
Schichten. Arzthelferin Katja begegnet ausgerechnet in den Flitterwochen ihrem
Traummann (der mit ihrem Gatten nicht identisch ist).
Das grundgute Dörchen entdeckt kurz vor ihrer goldenen Hochzeit ein
Streichholzbriefchen des "Moulin Rouge" in der Manteltasche ihres
Mannes. Mit vierzig erkennt Redakteur Büttner, was sein ganzes bisheriges
Liebesleben beeinträchtigte ...
Frank Schulz, geboren 1957 in Hagen bei Stade, lebt als freier Autor in
Hamburg.