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Steinfest, Heinrich

Heinrich Steinfest

Batmans Schönheit

»Das ist große Literatur.« Denis Scheck
»Sag einer, was er will: Heinrich Steinfest ist einer der großen deutschsprachigen Schriftsteller.« Hamburger Abendblatt
»Heinrich Steinfest versteht es, eine menschliche Komödie zu stricken, ein genial groteskes Romanpanoptikum aus Quertreibern, alten Meistern und Ignoranten, das mit tiefgründigem Humor über den allgemeinen Bedeutungsverlust hinwegtröstet.« FAZ

»Batmans Schönheit« heißt der vierte und definitiv letzte Cheng-Roman, Heinrich Steinfests philosophische Nachschrift auf die bisher erschienenen Bände der Cheng-Trilogie. Markus Cheng hat sich in eine Privatidylle zurückgezogen und fühlt sich in keiner Weise davon berührt, als in Wien mehrere Schauspieler ermordet werden, die allesamt "frankiert" wurden: Eine norwegische Briefmarke klebt ihnen auf der Zunge. Cheng hingegen lebt jetzt zufrieden mit Frau und Stieftochter. Doch als er dem Wunsch der kleinen Lena nach einem Haustier nachgibt – man einigt sich auf Krebse –, fangen die Probleme an. Denn mit dem Zucht-Set Urzeitkrebse ist es nicht getan. Bald zucken zwar Larven durchs Wasser und irgendwann gibt es auch kleine Krebstiere. Doch nach ein paar Wochen sind alle tot – bis auf einen, den Cheng Batman tauft. Die faszinierende Langlebigkeit Batmans basiert auf einem Verbrechen. Als Cheng das erkennt, ist es schon fast zu spät. Wie man so sagt: Die Vergangenheit holt ihn ein und lässt ihn zwischen Madeira und Wien, zwischen Urzeit und Jetztzeit, zwischen Himmel und Hölle alsbald das Gefüge der Welt begreifen.

Geboren 1961 in Australien, lebt der Wiener Schriftsteller, Essayist und Maler, Heimrich Steinfest, seit geraumer Zeit in Stuttgart.