Rosemarie Tietze
„Lew Tolstoi, Anna Karenina"
Zum 100. Todestag Tolstois
»Anna Karenina ist eines der
himmlischsten Bücher der Weltliteratur. Jetzt ist es neu übersetzt worden:
besser denn je. Im Vergleich zu allen auf dem Markt erhältlichen Übersetzungen
genauer, farbiger in den Einzelheiten, überzeugender. Der Roman lässt uns all
seinen Figuren so nahe kommen, wie es nur wenigen Büchern der Weltliteratur
gelingt, lässt ihnen aber in aller Nähe ihr Rätsel.« Andreas Isenschmid, NZZ
»Die neue Übertragung von Rosemarie Tietze ist ein Glücksfall. Da will man
nur weiterlesen, weiterlesen und möglichst nicht an ein Ende kommen.« Ilma
Rakusa, Die Zeit
»Grandios neu übersetzt.« Johanna Adorján, FAZ
"Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich, jede unglückliche
Familie ist unglücklich auf ihre Weise." Der Auftakt von Tolstojs
"Anna Karenina" ist einer der berühmtesten ersten Sätze der
Weltliteratur. Anna scheint alles zu besitzen, was glücklich macht. Dann tritt
der glanzvolle Offizier Graf Wronskij in ihr Leben und sie opfert alles: den
Mann, den Sohn, sogar die Achtung der Gesellschaft, in der sie lebt. Doch ihre
bedingungslose Liebe scheitert und führt zu Eifersucht, Hass und Verzweiflung.
Die Tragödie einer Frau wird bei Tolstoi zum unerbittlichen Porträt der adligen
Gesellschaft im Russland des 19. Jahrhunderts. Zum Auftakt des
Tolstoi-Gedenkjahres 2010, Lew Tolstoi starb vor hundert Jahren, am 20.
November 1910, veröffentlichte der Carl Hanser Verlag die erste Neuübersetzung
seit rund einem halben Jahrhundert.
Rosemarie Tietze, die ihre Übersetzungen immer wieder »zu einem Kunstwerk
eigenen Ranges« macht, so die Begründung zum Voß-Preis, hat dem berühmten Roman
eine moderne Gestalt gegeben und es mit Nachwort und Kommentaren versehen.